Griff nach der Weltmacht

Griff nach der Weltmacht

von Fritz Fischer

574 Seiten, Taschenbuch
ISBN 978-3-7700-0902-2
Nachdruck 2013

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Art.-Nr.: 0902-2 Kategorie:

Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/1918

Mit dieser berühmten Analyse der umstrittenen Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland griff der Hamburger Historiker zum ersten Mal einen Fragenkreis auf, der, wie Fischer nachweist, eine zentrale Stellung in der deutschen Politik während des Ersten Weltkrieges einnahm. Fischers Ergebnisse, von maßgebendem Einfluss auf Forschung, Lehre und Öffentlichkeit, fußen auf bis dahin nicht erschlossenen Akten.

Griff nach der Weltmacht

Fritz Fischer geboren am 5. März 1908 in Ludwigsstadt, gestorben am 1. Dezember 1999 in Hamburg war ein deutscher Historiker. Fischer studierte in Erlangen und Berlin evangelische Theologie, Geschichte, Philosophie und Pädagogik. Bereits in den frühen Jahren der Weimarer Republik engagierte sich Fischer in der völkischen Jugendbewegung, wo er Mitglied eines rechtsradikalen Freikorps, dem Bund Oberland, war. 1933 trat er der SA, 1937 der NSDAP bei. 1939 wurde er Stipendiat des NS-Historikers Walter Frank. Im selben Jahr begann er seinen Militärdienst, wurde aber 1942 zum ao. Professor in Hamburg ernannt und hielt noch während des Krieges Vorträge über „das Eindringen des Judentums in Kultur und Politik“. Gegen Ende des Krieges bis 1946 befand er sich in Kriegsgefangenschaft. 1948 trat er seine schon 1942 bewilligte Stelle als Extraordinarius an der Universität Hamburg an, die er bis zur Emeritierung 1973 behielt. Im Alter von 91 Jahren starb Fritz Fischer am 1. Dezember 1999 in Hamburg. Fischers Privatbibliothek befindet sich heute an der Universität Rostock.

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